QueerSafe Berlin

Schutz vor digitaler Gewalt

Hast du queerfeindliche Gewalt im Netz erlebt? Wir helfen!

Wurdest du online schon mal misgendert oder gedeadnamed? Wurdest du transfeindlich, interfeindlich, homofeindlich, bi+feindlich oder anderweitig queerfeindlich beleidigt? Wurdest du bedroht oder wurden sensible Daten oder Bilder von dir online veröffentlicht? Unser Projekt QueerSafe schützt betroffene queere Menschen wie dich.

Manchmal ist nicht klar: Haben sich die Täter*innen auf dich gestürzt, weil du nicht-binär bist – oder weil du muslimisch bist? Weil du lesbisch bist oder im Rollstuhl? Weil du asexuell bist oder weil du Schwarz bist oder weil du eine Frau bist? Solange du dich einer der queeren Identitäten zugehörig fühlst und dich in Berlin aufgehalten hast, als sich der Vorfall ereignet hat, kannst du dich bei uns melden. Wir sind für Intersektionalitäten sensibilisiert und glauben dir und deiner Perspektive.

QueerSafe Berlin

QueerSafe Berlin

Je mehr queere Menschen online Gewalt, Beleidigungen und Bedrohung erfahren, desto stärker ziehen sie sich zurück. Das ist gefährlich für unsere Demokratie und unsere Gesellschaft. Mit dem Projekt „QueerSafe Berlin“ machen wir das Netz sicherer für LGBTINAQ+. Vor allem beraten wir Menschen in Berlin, wie sie sich gegen queerfeindliche digitale Gewalt wehren, sich davon erholen, und sich davor schützen können.

Dabei wissen wir, dass digitale Gewalt sich nicht immer von analoger Gewalt trennen lässt: Drohungen, Doxxing (Veröffentlichung persönlicher Daten) und mehr können zu körperlichen Bedrohungen und Angriffen führen. Bei unseren Beratungen und Maßnahmen betrachten wir immer das Gesamtbild queerfeindlicher Gewalt.

Wir arbeiten mit drei säulen

Unsere Ziele sind: queerfeindliche digitale Gewalt erkennen und erfassen, Interessierte und Multiplikator*innen sensibilisieren, Arbeitsnetzwerke mit den Strafverfolgungsbehörden aufbauen und Menschen darin bestärken, sich gegen digitale Queerfeindlichkeit einzusetzen.

Erkennen

Wir erfassen Fälle queerfeindlicher digitaler Gewalt, dokumentieren sie und werten sie aus. Dazu gehört unter anderem Gewalt gegen trans*, inter*, nicht-binäre, agender, schwule, lesbische, bi+, asexuelle und aromantische Personen.

Wenn du queerfeindliche digitale Gewalt erlebt hast, kannst du dich ab 18. Juli 2026 bei uns beraten lassen – sowohl digital als auch analog. Wir informieren dich darüber, was du jetzt tun kannst, und unterstützen dich bei weiteren Schritten, wenn du möchtest.

Sobald das Beratungsangebot startet, kannst du hier einen Termin buchen.

Sensibilisieren

Mittels Workshops und Info-Abenden sensibilisieren wir Multiplikator*innen für die existierende queerfeindliche Gewalt im Netz. So sorgen wir dafür, dass es mehr Personen gibt, die Queerfeindlichkeit im Netz erkennen und ihr entgegentreten.

Du arbeitest für eine Organisation und ihr habt Interesse an einem Workshop oder Vortrag von uns? Melde dich gerne!

Stärken

Wir stärken Zivilcourage und ermutigen Personen dazu, nicht wegzuschauen und sich bei Gewalt gegenüber queeren Menschen einzumischen.

Dafür machen wir Öffentlichkeitsarbeit, arbeiten mit Rollenvorbildern zusammen und zeichnen Engagement gegen queerfeindliche Gewalt und zum Schutz queerer Menschen mit einem Preis für Zivilcourage aus.

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